Die dritte Verkehrsachse ist der Kirchholztunnel

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Leserbrief von Herbert Kolodzie im RT

Sowohl Dr. Guglhör wie auch Herr Schreiber haben leider wohl noch immer nicht verstanden, worum es bei der Ortsumfahrung von Bad Reichenhall eigentlich geht. Es wird in den beiden Leserbriefen wieder nur von der Umgehungsstraße gesprochen. Unsere Probleme in Bad Reichenhall sind aber weit größer.

Wir brauchen eine dritte Verkehrsachse

Wir brauchen eine taugliche dritte Verkehrsachse durch unseren Talkessel, natürlich auch zur Entlastung der B 20/21, aber auch zur Verlagerung des Durchgangsverkehr aus der Innenstadt., dem Schutz von Karlstein und dem Naherholungsgebiet am Thumsee, der Entlastung der oberen Stadt und der Entlastung des Leopoldstals, Immer nur von der Umgehungsstraße zu sprechen ist zu kurz gedacht.

Täglich etwa 20.000 Fahrzeuge

Durch den Kirchholz- und Stadtbergtunnel kann der Durchgangsverkehr von Ziel- und Quellverkehr getrennt und so eine Entlastung für die gesamte Stadt erreicht werden. Allen Anwohnern an der B20/21 ist klar, dass aus der Umgehungsstraße nach dem Bau der Tunnel keine verkehrsberuhigte Zone wird. Es wird jedoch eine der größten Belastungen, nämlich ein Großteil des LKW-Transitverkehrs von heute (ca. 3500 LKWs pro Tag – Tendenz steigend bis 2025 auf 4.230 LKWs) und ein nicht unwesentlicher Teil des PKW-Transits aus der Stadt verbannt werden. Wir reden hier nach den Berechnungen von Fachleuten von täglich ca. 20.000 Fahrzeugen.

Lärmschutz nur für „Auserwählte“?

Deshalb ist der von Herrn Schreiber wieder ins Gespräch gebrachte Lärmschutz, der im Übrigen weder von der Stadt noch vom Bund bezahlt werden würde, keine verkehrsentlastende Maßnahme!

Abgesehen davon stellt sich mir die Frage, warum ein Lärmschutz nach seinen Vorstellungen nur von der Vogelthenn- bis zur Reichenbachstraße gehen soll? Wie will Herr Schreiber die anderen Anwohner von Staufenbrück bis Vogelthenn, ab der Reichenbachstraße bis zum Festplatz sowie die Innenstadt und die Obere Stadt schützen? Wie soll der Ausweichverkehr über die Strecke Karlstein zum Thumsee oder durch das Leopoldstal unterbunden werden?

Das Wohl der ganzen Stadt im Auge

Soll dort alles so bleiben wie es ist, sich die nächsten 20 Jahre sogar noch verschlimmern? Das kann doch wohl nicht die ernsthafte Meinung eines gewählten Stadtrates sein, der die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt im Auge haben sollte.

Welche Botschaft Herr Schreiber mit dem Vorwurf, ich würde in dreister Art die ca. 800 Einwendungen der Tunnelgegner übergehen, mitteilen will, kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich habe mich in meinem Leserbrief von Mitte Februar überhaupt nicht zu den unbestritten vorhandenen und nachvollziehbaren Einwendungen geäußert.

Wenn Herr Schreiber schon die Einwendungen anspricht wäre es Korrekt gewesen, darauf hinzuweisen, dass nicht 800 einzelne Einwendungen von BürgerInnen und Bürgern verfasst wurden, sondern dass eine Vielzahl als Sammeleinwendungen, mit immer gleicher Begründung, von mehreren Personen unterzeichnet wurden, wobei richtigerweise jede Unterschrift als eigene Einwendung gezählt wird.

Stimmen Sie mit JA

Es bleibt nur zu hoffen, dass der Bürgerentscheid am 21. April von vielen ReichenhallerInnen und Reichenhallern genützt wird, um ihre Meinung deutlich zu machen und dass eine Mehrheit mit „JA“ abstimmen wird.

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