Vierspurig durch Bad Reichenhall

Jetzt soll in Bad Reichenhall die ganz große (Tunnel-) Lösung kommen. Vierspurig soll es durch die (abgeholzte) Nonner Au gehen, direkt entlang der Saalach. Der Verkehr soll in einem Tunnel verschwinden, der bis zu einer Tiefe von acht Metern eingegraben wird. Für den Unternehmer Max Aicher führt daran kein Weg vorbei.

„Mit 40.000 Fahrzeugen täglich auf der B20 / B21 brauchen wir einen vierspurigen Tunnel“, bekräftigt er. Ist das wirklich so? Warum etwa wird im Bundesverkehrswegeplan oder im Bundesfernstraßengesetz dann ein zweispurige Ortsumfahrung für Bad Reichenhall festgeschrieben?

Vierspurig für 40.000 Fahrzeuge?

Nun, die Rechnung ist einfach. Der genehmigte Kirchholztunnel nimmt täglich bis zu 20.000 Fahrzeuge auf – zweispurig. Die verbleibenden 20.000 Fahrzeuge fahren in die Stadt Bad Reichenhall oder auf der alten (aktuell bestehenden) Umgehungsstraße im Nahverkehr. Im Planfeststellungsverfahren werden dafür sogar über 26.000 Fahrzeuge ausgewiesen.

Die alte und jetzige Umgehungsstraße bleibt neben dem Kirchholztunnel nämlich bestehen und ist Teil eines ganzheitlichen Verkehrskonzeptes. Wie sonst auch sollte es möglich sein, dass der Verkehr bislang auf einer zweispurigen Straße bewältigt wird. Mit dem Kirchholztunel steht künftig sogar noch eine zweite leistungsfähige Straße für den Transit- und Durchgangsverkehr, sowie für den Urlaubsverkehr zur Verfügung.

Niemand braucht einen vierspurigen AuenTunnel!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s