Die grüne Maske ist gefallen

Leserbrief zum Artikel: „Grüne fordern neue Konzepte gegen Verkehr“ vom 01. Dezember 2017

Grünes Wunschdenken verhindert Fortschritt

(gsp) Der Kreisvorsizender der Grünen, Bernhard Zimmer, ist sich sicher, dass der Prüfauftrag Auentunnel das endgültige ‚Aus‘ für den Kichholztunnel bedeute. Damit ist die sprichwörtliche Katze endlich aus dem Sack und treibt ihr Unwesen. Nichts anderes war das Kalkül der Grünen, dem sich leider auch mehrheitlich die CSU anschloss.

Es darf keinen Tunnel geben

Der Prüfauftrag muss her und die Ortsumfahrung über die genehmigte Variante Kirchholztunnel muss weg. Aber auch ein AuenTunnel darf nicht sein, denn die Saalachau muss erhalten bleiben. Darum die einfache grüne Logik im Reichenhaller Tal: es darf keinen Tunnel geben. Für Mensch und Umwelt aber gibt es keine bessere Lösung, als den Verkehr über einen Tunnel um den Ort zu führen. Unsere Nachbarn in Österreich praktizieren es längst mit großem Erfolg und die Bürger danken es ihnen.

Das „Konzept“ ist unbrauchbar

Die genannte Alternative, die Einhausung und Tieferlegung im Bestand, schneidet die Zufahrtsstraßen (Häusl-, Voglthenn-, Traunfeld- und Kurfürstenstraße) ab und verlagert den Verkehr komplett in die Stadt – das Verkehrschaos ist perfekt. Zudem wurde eine Tieferlegung der Loferer Straße längst untersucht und von Sachverständigen, vor allem wegen der Grundwasserströme, im Planfeststellungsverfahren abgelehnt. Darüber hinaus wäre dabei weder den Ortsteilen Staufenbrück, noch Weißbach (Leopoldstal), noch Karlstein geholfen.

Transitverkehr mit Nahverkehr nicht zu lösen

Wer über einen „Ausbau des Nahverkehrs“ spricht, sollte sich vor Augen halten, dass dieser ja schon auf unseren Straßen tagtäglich unterwegs ist. Es wird sich weder bei dem Transitverkehr, noch dem Berufsverkehr (Pinzgau/ Salzburg) noch bei dem Urlaubsverkehr etwas ändern. Die „Grünen“ und andere Gegner des Kirchholztunnels scheinen diese Tatsache beharrlich zu ignorieren.

Ortsumfahrung Kirchholztunnel ist die richtige Lösung

Kurzum: es gibt für Bad Reichenhall nur eine einzige mögliche Lösung des Verkehrsproblems, das ist die Ortsumfahrung Kirchholztunnel und Stadtbergtunnel. Anstatt aber diese vom Bund gebotene einzigartige Chance anzunehmen, mit einer Übernahme sämtlicher Kosten von 170 bis 200 Millionen Euro, verspielt Bad Reichenhall seine Zukunft. Denn die Auto- und LKW-Belastung durch Feinstaub und Lärm bleiben dem Luftkurort für Atemwegserkrankungen (!) erhalten. Und diese wird die Reichenhaller auch hinsichtlich der geplanten EU-Verschärfung für Feinstaubgrenzwerte vor große Probleme stellen, sollte nicht endlich eine vernünftige Verkehrslösung umgesetzt werden.

Verkehr explodiert trotz grüner Politik

Und gegen grüne Träume hinsichtlich eines Ausbaus des Nahverkehrs ist grundsätzlich ja nichts einzuwenden, doch es bleiben Träume, wie auch die letzten 30 Jahre – trotz ‚grüner Politik‘ – deutlich gezeigt haben. In Bad Reichenhall sind sie darüber hinaus noch völlig unrealistisch und fern jeder Realität.

Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag:
https://proreichenhall.wordpress.com/2017/10/20/ein-sieg-der-gegner-eines-kirchholztunnels/

 

 

 

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