Kirchholztunnel im vordringlichen Bedarf

Unter der Überschrift „Kirchholztunnel: Diskussion flammt neu auf“ hat das Reichenhaller Tagblatt (RT) am 18. März über den neuen Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) informiert. Die „Tunnellösung“, nämlich den Verkehr aus dem Reichenhaller Tal mittels eines Kirchholz- und Stadtbergtunnels zu bringen, ist jetzt in den vordringlichen Bedarf aufgenommen worden.

Sachargumente für den Kirchholztunnel sind gefragt

Das RT unterstellt dabei, dass eine neue Diskussion aufflamme. Sind aber nicht längst schon alle Diskussionen geführt worden? Es macht auch wenig Sinn, alte, längst überholte Argumente und Unwahrheiten zu dem Projekt erneut aufzuwärmen. Sie werden dadurch weder besser noch wahrer.

Auch zeigt das veröffentlichte Foto (siehe unten) eine zweite „scheinbare Alternative“, eine so genannte „Aicher-Variante“. Sie soll die Führung des Tunnels teilweise nach Bayerisch Gmain legen. Sie war aber nie Bestandteil des BVWP. Warum wird diese Variante dennoch dargestellt? Führt Sie den Leser damit nicht in die Irre? Auch so ist das Maß an Desinformationen und Halbwahrheiten seitens der Gegner des Projektes hoch.

Bei der Beteiligung der Öffentlichkeit zur endgültigen Fixierung des Bundesverkehrswegeplans sollen Fakten sprechen. So heißt es auf der Informationsseite des Bundesministeriums (Link) dazu ausdrücklich:

„Stellungnahmen ohne Bezug zur Wirkung des Gesamtplans sowie rein wertende Meinungsäußerungen ohne sachliche Begründung werden nicht berücksichtigt.“

Bad Reichenhaller Umfahrung ist von überregionaler Bedeutung

Das lässt uns hoffen, denn es gibt bei sachlicher Abwägung keine Alternative für den Kirchholz- und Stadtbergtunnel, um den Verkehr aus dem Reichenhaller Tal zu bringen. Es sind immerhin gleich zwei Bundesstraßen, die B20 und die B21, mit täglich bis zu 40.000 Fahrbewegungen, die direkt durch das Staatsbad gegen Erkrankung der Atemwege führen. Darüber hinaus ist die Umfahrung ein großräumig bedeutendes Projekt zwischen Salzburg und dem Pinzgau und zwischen dem Salzburger Land und Tirol.

Der Link:

http://www.bmvi.de/DE/VerkehrUndMobilitaet/Verkehrspolitik/Verkehrsinfrastruktur/Bundesverkehrswegeplan2030

Bericht des Reichenhaller Tagblatt vom 18. März 2016

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